Dienstag, 13. Mai 2014

Der Mai ist gekommen....



Da wir  einige Zeit unterwegs waren haben wir so Einiges im Garten verpasst. Tulpen und Flieder waren schon verblüht  aber jetzt sieht man jeden Tag etwas Neues. 

Zwischen zwei Regenschauern habe ich mich in den Garten gewagt…..





Der nimmt schon ein  Bad



Tränendes Herz



Inzwischen sind die Früchte schon geformt



Diese Zwiebel bringt euch nicht  zum Weinen

Akelei Einfach und  Doppelt

Akelei  Doppelt  und in  Schokoladen Farbe

Akelei weiss bis rosa



Der Rotdorn ist besonder schön in diesem Frühling



Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt´!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all-
mein Herz ist wie ´ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtchen, da kehr´ ich durstig ein:
Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing´ ich dazu.

Und find ich keine Herberg´, so lieg´ ich zur Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Früh´ das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust;
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

  Emanuel Geibel

1 Kommentar:

Tonkabohne Sabine hat gesagt…

Liebe Marlies,
Schön ist es bei Dir im Garten.
Das Bild von der Amsel ist allerliebst :-)
Wunderschönes Gedicht.
Herzliche Grüsse,
Sabine